08 Juli 2008

«Schnöde»

Ja, es waren harte Tage ohne Anschluss ans Internet... Zuerst dachte ich, dass das locker geht, («ich weiss gar nicht, was ich jetzt im Netz tun würde», waren meine naiven Worte zu Beginn der Durststrecke), er wurde schlimmer, wo immer ein Fünkchen Internet zu haben war, da ich, und gestern Abend dermassen von Sinnen, ja in einem geistig entrückten Zustand dessen Folge pötische Ergüsse der Internetromantik und eineinhalb Säcke voller «gespendeter» Kleider und Schuhe (!) waren.

Ohne Netz den Faden verlieren.

Virtuos in der Realität statt rastlos in der Virtualität?

Fast alles hat man im Internet, und hat man kein Internet, hat man ergo fast nichts.

Facebook braucht mich!

Im Web fallen lassen oder hinfallen.

Migros macht munter.

Schnöde.

(Steht alles in meiner Handschrift auf selbigem Zettel)

07 Juli 2008

Gästesektor - Lucilias Totenmügerli in Hauchdeutsch

Wer kennt es nicht, das «Totemügerli» von Franz Hohler? Als Kind konnte ich dieses Bärndütsche Gschichtli auswendig vortragen. Heute fallen mir nur noch ein paar Stellen ein. Aber den Schöppelimunggi und den Houderebäseler werde ich niiiie vergessen. Auch nicht die Textpassage mit dem «gschanghangizigerlifisionööggelet». Und...und... und... Vor wenigen Tagen habe ich im www nach dem Totemügerlitext gesucht. Und welch Skandal: ich habe eine hochdeutsche Version vom «Totemügerli» gefunden. Geht das?

Nein, geht im Fall voll nicht! Ich bin echt schockiert... >Überzeugt euch selber... (vor allem die Namen der Protagonisten sind eine absolute Katastrophe!!!!)

Text und Empörung: Lucilia

03 Juli 2008

Kugelblitze sind nicht zum Lachen!

Ich verstehe mich als Botschafterin für die Sensibilisierung der Bevölkerung in Bezug auf diese hinterlistige Form von Naturerscheinung namens Kugelblitz.

Abschreiben: «Sie sind selbstleuchtend, meist orange bis hellgelb und undurchsichtig. Manchmal versprühen sie Funken und sind von Geräuschen begleitet. Manchmal wird die Erscheinung von einem bestimmten Objekt angezogen, manchmal bewegt sie sich eher zufällig oder bleibt stehen. Nach mehreren Sekunden verschwindet die Erscheinung, zerstreut sich, wird von etwas absorbiert oder verschwindet in seltenen Fällen in einer Explosion. Manchen Berichten zufolge können sie in Gebäude eindringen, scheinbar mühelos durch Mauern, Türen und Fenster dringen oder aber auch bei Berührung explodieren und Verletzungen verursachen.» (wiki)

Jetzt mag manch einer oder eine von euch schmunzeln, «weil es diese Kugelblitze ja gar nicht gibt, das weiss man». Aber lacht ihr ignoranten Menschen nur, sobald eine glühende, knisternde Kugel in eurer Stube an euch vorbeischwebt, werdet ihr euch an mich und meine Mission erinnern.

Nur weil die hochwürdigen Naturwissenschaften noch «keine allgemein akzeptierte Erklärung für dieses Phänomen» liefern konnten (wiki), heisst dies noch lange nicht, dass es sie nicht gibt. Die Erde soll ja auch mal eine Scheibe gewesen sein.

01 Juli 2008

Damoklesschwert: Internet-Entzug

Wisst ihr, was mich stresst? Mich stresst es ungemein, dass mir hier jede Minute die Internet-Verbindung abgestellt werden könnte. Es steht nämlich ein Paradigmenwechsel bevor: Cablecom fliegt endlich raus und Bluewin rein. Dazwischen liegen ungefähr 10 (bis 15!!) Tage Sendepause. Seit heute ist Cablecom eigentlich nicht mehr gebucht, aber der Dienst ist noch nicht abgestellt – vielleicht will es (das Cablecom) Frieden schliessen, als Friedenspfeife gibts eine kostenlose Verkürzung der internetfreien Zeit während dem Anbieterwechsel – wohl kriegen sie aber nicht nur das Aufschalten, sondern auch das Abschalten einfach nicht gebacken.

Nun denn, mir solls ja auch recht sein, aber dieser Stress des jederzeit einsetzen könnenden Entzugs macht mich fertig, ja wirklich. Ich bin schon richtig geschafft, meine E-Mails lade ich jetzt nicht mehr im 10-Minuten- sondern im 2-Minuten-Takt herunter, ich lese alle jene Blogs, die mir zwischenzeitlich eine stabile Tagesstruktur verliehen haben, nach und verabschiede mich in den Foren, wo ich doch eigentlich unentbehrlich bin. Wie, ach wie nur soll ich diese Zeit überstehen ohne mich selber zu verlieren?

30 Juni 2008

29 Juni 2008

«Es denkt einfach in uns»

«Unser Denken hält sich nie an die platte Realität, an die wir alle zu glauben scheinen. Wir denken in grossen Räumen, in verschiedenen Zeiten, wir denken, wie wir träumen, es denkt einfach in uns.
(Gerhard Meier 1999 - vorhin im Fernsehen gehört und >hier nachgelesen).
Sandy Hook (NJ) - November 2006

21 Juni 2008

Ich liebe die Dinge #6: Tartx' Fingerringe

Stunde der Erkenntnis:

Ich habe soeben einen Grund gefunden, für den es sich lohnt, das Studium abzuschliessen, einen richtigen Job anzunehmen ((((((Ausbildungsdarlehen zurückzublechen))))) und das wohl- oder nicht wohlverdiente Geld zu investieren: und zwar in Ringe. In Fingerringe. Und nicht in irgendwelche Fingerringe, sondern in diese >prächtigen, bezaubernden, mich völlig einnehmenden, entzückenden und in Staunen versetzenden, grandiosen, schönen, wundervoll wie wundersamen, schillernden, märchenhaften und doch einen Tick verstörten Fingerringe von tartx . Ich glaube, die hat sie nur für mich kreiert. Ich will sie haben, an jedem Finger mindestens zwei davon. Danke für die Aufmerksamkeit.





Bilder: tartx.com

19 Juni 2008

Hochgefühle im Hochseilpark

Vorher noch coolness markiert...


...dann rumgehangen...

...geschrien...


...und viel gelacht!


Bilder: Dean und Sandra

17 Juni 2008

Glück ist...


... eine Packung mit Eis im Gefrierfach des Kühlschranks zu haben und sich, sobald man dieser Packung gewahr wird, ein zwei Löffel davon zu genehmigen.

Daselbe gilt für Konservenfleischkäse und Messer.

Doch.

Bilder: (1) Migros und (2) Malbuner

12 Juni 2008

Wohin des Weges, winziges Spinnengetier?

Da krabbelt sie frech vor meiner Nase quer über die weisse Wand und tut so als gäbe es mich Riese nicht, der ihrer fröhlichen Wanderschaft ohne Weiteres ein jähes Ende bereiten könnte. Voller Tatendrang tastet sie sich mit ihren acht flinken Beinchen zur Zimmerdecke, die sie ebenfalls unbeirrt fast leichtsinnig durchquert, um zwischen Zimmerecke und Fensterrahmen ihr Netz zu spannen. Ich komm nicht umhin, sie mit meinem Blick zu verfolgen, vergessen ist alles andere. Wie kann ein solch winziges Spinnengetier sich seiner Sache nur so sicher sein?