












Du bist: Progressive Metal
Du bist anspruchsvoll und etwas abgehoben, du bist Proggressive Metal! Du bist eigentlich eher der interlektuelle Typ, ein bisschen verkopft und auch manchmal ein bisschen elitär, hab ich recht? Du magst vielleicht hoch begabt sein, aber manchmal hat man auch den Eindruck dass du dich in Worthülsen kleidest die wenig bedeuten, irgendwie verstehen dich die Leute meist nicht gleich, manche nie. Kann zum einen an deiner hochgestochenen ausdrucksweise liegen, vielleicht aber auch daran, dass du mit deinen abgedrehten Ideen manchmal den Bogen einfach überspannst.
Der Welt Anfang und ihr Ende: nicht vorstellbar ist das Ereignis ihrer Entstehung und nicht hinnehmbar jede Vorstellung eines Untergangs.Mein Senf dazu: Es geht ab! Schon Mal die Welt untergehen gehört? Hier habt ihr die einmalige Chance dies zu tun (und gratis dazu gibts die Weltentstehung).

- Literatur genossen und geschissen
- K.I.T.T. getroffen und ins Herz geschlossen
- so manche Karriere über Bord geworfen (zum Beispiel Memory-Profi)
- und auch mal einen Trend vorausgesagt (Harry Potter-Brille)
Die nächsten 10'000 mögen kommen!
- Kundin: Ach ja, dorthin habe ich mir zu meinem vierzigsten Geburtstag auch eine Reise gewünscht.
- Friseurin: Das liegt aber auch schon weit in der Vergangenheit.
- beide: betroffenes Schweigen.





«‹Nanu›, rief Gustave, ‹ich kann atmen! Ich dachte, im Weltall gibt es keine Luft.So reisen die beiden durchs Universum mit dem Ziel der Zuekunft.
‹Blödsinn›, antwortete das Schwein. ‹Im Weltall gibt es alles! [...] Tja das ist das Universum [...] aber lass dich nicht zu sehr beeindrucken, mein Junge!›, wiegelte die Zeit wieder ab. ‹So majestätisch es von hier aus auch aussehen mag – das Universum ist nicht komplizierter aufgebaut als...› – das Schwein rang nach einem Vergleich – ‹... sagen wir mal: ein Kaufhaus. [...] Es gibt drei Stockwerke, und in den verschiedenen Etagen gibt es verschiedene Zeit. Im Erdgeschoss gibt es die Gegenwart [...], im Keller gibt es die Vergangenheit, sozusagen das Lager, da wird alles gestapelt, was schon passiert ist. Und im ersten Stock gibt es die Zukunft [...].›»
«‹Wir sind gleich da! [...] Siehst du den roten Punkt dahinten? Mit der organgefarbenen Aura?›Aus >Wilde Reise durch die Nacht von Walter Moers.
‹Ja. Ist das ein Stern?›
‹Nein – das ist kein Stern. Das ist ein Galaktischer Gully. [...]›
‹Was ist ein Galaktischer Gully?›
‹Das ist sozusagen das Kanalisationsloch der Milchstrasse. Ein Pasternoster in die Zukunft. Eine Rutschbahn ins Übermorgen. Ich sag ja: Hier oben gibt es alles. Schwarze Löcher. Weisse Löcher. Rote Löcher. Ich habe in der Nähe der Betelgeuze mal ein Loch gesehen, dessen Farbe ich nicht mal benennen konnte.›
Der rote Punkt hatte sich mittlerweile zu einem purpurnen Strudel vergrössert, der die Hälfte von Gustaves Gesichtsfeld einnahm. Er war von einer langen spiralförmigen tiefroten Schliere durchzogen, die glühte wie flüssiges Lavagestein.
‹Das sieht aus wie Reiswein›, sagte Gustave. ‹Nur viel grösser.›
‹Reiswein?›, lachte die Zeit. ‹Das klingt nach einem Getränk, von dem ich jetzt einen Schluck vertragen könnte.›
‹Es sieht sehr schön aus.›
‹Ja›, sagte das Schwein, ‹das haben gefährliche Sachen manchmal so an sich.›»




Da sitzt man tagelang im erst kürzlich von «Landesbibliothek» in «Nationalbibliothek» umbenannten kollektiven, historischen Gedächtnis der Schweizerinnen und Schweizer und lernt, dass Nationalismen und die daraus emporgereckten Nationalstaaten die Schuld am ganzen Übel des Katastrophenzeitalters in Europa tragen.