27 April 2009

Schwidische Liebesgeschichte

Filmbefundsanzeige auf Spanisch.

(Wen's interessiert: Das wellenartige Licht kommt glaub's von einer Billo-Birne)

02 April 2009

Pause von der Pause

«Es gibt schon ein Leben nach dem Tod, das steht ja auch in der Offenbarung irgendwo. Aber da behauptet heutzutage ja jeder was anderes, und jetzt habe ich die Nase voll. Ich lass mich einfach überraschen», sagte die 40-Jährige im Bus zum zufällig zugestiegenen Bekannten und lacht ein bisschen zu überdreht für meinen Geschmack.

18 März 2009

Kreativ-Stopp oder -Stau?

Die Besucherzahlen brechen um die Hälfte ein, das Leben plätschert weiter und der Phlog stockt (in umgekehrter Reihenfolge).

Jemand hat mich freundlicherweise auf eine mögliche ja äusserst wahrscheinliche Ursache meines derzeitigen Kreativstaus hingewiesen (ich ziehe den Begriff «Kreativstau» dem unsäglich deprimierenden Wort «Kreativstopp» vor – Stau bedeutetet nämlich, dass der Fluss der Kreativität durchaus noch fliesst, der aber irgendwo gekappt, umgeleitet oder versickert wird [versickert wird man zwar nicht, aber jetzt wird einfach Mal geschrieben] und wo wir schon beim «einfach Mal» sind: hier liegt die Ursache des Problems begraben [verscharrt, versickert]): Ich habe zu viel Zeit, um nachzudenken!

Ich habe also zu viel Zeit, um sämtliche meine Gedanken – alles potentielle Phlog-Einträge – einer kritischen Überprüfung auf Gehalt, Sinn und Zweck zu unterziehen. Fazit: Bis jetzt hat es kein einziger Phlogeintragskandidat geschafft, diese anspruchsvolle (zickige) Jury von sich zu überzeugen, die «bin ich es wert, gepostet zu werden»-Hürde zu überschreiten und hierher zu gelangen.

Was tun? Mich für eine haarsträubende Prüfungssession anmelden, ein paar weitere Jobs annehmen, Fremdsprachen lernen, Unfälle bauen, Streitereien entfachen, in die Politik einsteigen, Sport treiben, die Wohnung von Dieben ausräumen lassen, telefonieren, freiwillige Lizarbeiten schreiben…? Der Stress hat mich verlassen.

20 Februar 2009

Den Winter verschränzen! (Fasnachtsforschung)

Die Fasnacht ist in vollem Gange, und natürlich wird auch dieses Jahr wieder aufwändige >Fasnachtsforschung betrieben!

  • Theoretische Grundlage: Die diesjährige Hypothese leitet sich aus der traditionellen Ursache des Schränzens ab: Nämlich der heidnischen Winteraustreibung. Sie lässt sich wie folgt formulieren:
  • Hypothese H1: Je länger geschränzt wird, desto weniger Winter.
  • Stichprobe: Schränzdauer der >Las Furmiclas , eine klassische wie moderne Guggenmusik aus dem Raum >Olten
  • Operationalisierung von Winter: Höchst- und Tiefsttemperaturen
  • Messinstrument: Thermometer
  • Wissenschaftlicher Diskurs: Eine angeregte Diskussion unter FasnachtsforscherInnen zu deren empirischen Angaben aus qualitativer Forschungsansätzen sind sehr willkommen! (z. B. in Form von Tipps bezüglich Durchschnittstemperatur an der Oltner Fasnacht)



Beleuchteter Stadtturm an der Fasnachts-Proklamation zum Naarreschtopf vom Obernarr Uli Baba (ein ehemaliger Musiklehrer :-)

Visualisierung (zur Auflockerung der sonst sehr trockenen Fasnachtsforschung) mit freundlicher Genehmigung: Pauken-Pat

12 Februar 2009

Opfer des Informiertseins

Wenn mich ein Buch einer Autorin oder eines Autors in seinen Bann zieht, dann gehe ich hin und kaufe mir eines nach dem anderen dieser Bücher (ja, ich kaufe, ich kann ausgeliehene Bücher nicht ausstehen, weil ich sie zurückgeben muss, obwohl sie, nachdem ich sie gelesen habe, eigentlich ein Teil von mir sind, also mir gehören; sich dann wieder von ihnen zu trennen ist äusserst grausam). Eben, habe ich dann alle Bücher dieses Schriftstellers gelesen, kommt die grosse Leere, man sucht nach Hinweisen wie etwa «hat Ihnen x gefallen, wird Ihnen y auch gefallen» oder «im Genre von x gut abgeschnitten hat auch y»… Ich lese Rezensionen und die Erklärungen von Jurys, die Autorenpreise verteilen, suche nach Erfahrungsberichten und Anhaltspunkten nach neuem Lesefutter.

Ich bin nämlich inzwischen fast soweit, dass ich kaum mehr etwas über 20 Franken kaufe, bevor ich nicht mindestens drei Testberichte und gleich viele Meinungsäusserungen konsultiert habe, das liegt im und am Internet und ist meistens auch ganz erträglich – denn man wähnt sich in der Sicherheit, das Richtige zu kaufen, was vor dem Hintergrund der prekären pekuniären Situation Sinn macht.

Nun geschieht es aber auch, dass ich spontan ein Buch kaufe, weil ich gleich eine längere Zugsfahrt vor mir habe und ausser zwei Zeitschriften (z. B. einmal Beobachter und einmal PC Tipp) und einem angelesenen, eben doch langweiligen Buch nichts zu lesen dabei habe. Ist mir vor einer Woche passiert – halbe Stunde Zug gefahren – erste Seiten gelesen – aufgeregt gewesen, weil spannend, in Dänemark passierend und ganz neu (es handelt sich übrigens um das Buch «Das stille Mädchen» von Peter Høeg).

Ich konnte es nicht erwarten, weiter zu lesen. Noch kurz die E-Mail checken und vielleicht noch ganz schnell ein paar Hintergrundinfos zum Buch googeln – und da steht es plötzlich unmissverständlich: Dieses Buch ist schlecht! Literaturkritiker und andere Experten scheinen sich diesbezüglich einig zu sein und singen im Kanon: Ein Buch, das zu lesen sich nicht lohnt. Ein Buch, das ausschliesslich wegen seinem Titelbild die Bestsellerlisten erklommen haben musste (patsch, wie dumm von mir, denn >dieses Bild hat auch mich gleich fasziniert).

Und seit diesen Zeilen habe ich es noch einmal versucht und bin keine Seite weiter gekommen. Stattdessen kaufte ich mir das nächste Buch («Die Kunst des Bücherliebens» von Umberto Eco), auch spontan aber ohne jeglichen Blick in Meinungsportale.

Ich bin entsetzt darüber, dass mir diese fremden Meinungsfuzzies offenbar so schnell den Spass verderben können.

Ich muss mich da emanzipieren!

So schlimm klingt es ja doch nicht:

«Neu ist die Entschlossenheit zum Religiösen, neu ist die Verherrlichung des weiblichen Prinzips, ein geradezu pathetischer Feminismus, neu ist die Hysterie, mit der alles bis an die Grenze zur Satire aufgeplustert wird, und neu ist, dass die Rechnung, die Høeg hier umständlich und durchaus kopfzerbrecherisch aufmacht, am Ende zu keinem Ergebnis führt, sondern sich einfach auflöst.»
(>Petra Kohse)


Denn entschlossen war ich auch, als ich die ersten Seiten gelesen habe, gegen pathetischen Feminismus habe ich kaum Einwände, und im Rechnen war ich noch nie gut. Nach dem Umberto Eco mein Vertrauen ins Bücherlieben gestärkt hat, werde ich dem stillen Mädchen eine neue Chance geben.

06 Februar 2009

Ich hab' zu tun - finde die Fehler

Meine TO DO-Liste, die im Verlaufe der letzten Jahre entstanden ist: (und zwar ohne absichtliche Priorisierung in der Reihenfolge dafür mit Fehlern)
  • Wohnung aufräumen und putzen (das >Küchenmonster ist schon mal gebändigt)
  • Eigentum minimieren, will heissen
  • Keller ausmisten
  • Estrich ausmisten
  • >Kleiderschrank ausmisten
  • >Schuhschrank ausmisten
  • Berner Höfe finden für >Hofgesang(Chorprojekt)
  • Die >Welt verbessern
  • Fasnachtskleid abholen (merke: NICHT NÄHEN)
  • Fotobuch zu Phlogingnewyork machen seit 2 Jahren auf dieser Liste)
  • social science art fertig machen
  • Mehr >Farbe tragen
  • social science art Seite basteln (ihr werdet sehen [oder auch nicht])
  • Tisch und Stühle schleifen und neu streichen
  • Pflanzen umtopfen (die armen)
  • Balkongarten pflegen, damit aus >dem wieder >der wird
  • Fotos und Negative ordnen (seit 3 Jahren überfällig)
  • Den >Mister Schweiz persönlich kennen lernen
  • Fragen, wo genau die die Studiendarlehen zurückbezahlt werden müssen (und ob sie überhaupt zurückbezahlt werden müssen :-)
  • Bilder malen für Katrin (seit ca. 1,5 Jahren ob)
  • >Noudi neu aufsetzen
  • Freunde treffen (immer und immer wieder)
  • Fototouren machen (viele und lange)
  • Obliviönlen & Overlördeln
  • cinématte Umfrage umfragefit machen
  • Bücher verhökern/verschenken (weil wegschmeissen nicht geht)
  • bei >Tartx endlich zuschlagen
  • den >Lebenserfüllstatus pushen
  • >lesen (viel)
  •  zur >Coiffeuse gehen
  •  ungeniert >Serienabende geniessen
und der Rest kommt von alleine

03 Februar 2009

Formale Logik am einfachen Beispiel

Prolog: Roger weinte ob seiner Niederlage gegen den besseren Nadal. Eine Blickamabendredaktorin vollbringt einen Recherche-Effort und fragt beim Psychologen nach, was da eigentlich beim «Weltsportler» so abgeht, wenn er vor versammeltem Weltpublikum losheult – er weiss es nicht, dafür ist ihm aber geläufig, was beim Publikum los ist, wenn sie Fedi beim Heulen zuschauen müssen:
«Emotionales Wrack [Zwischentitel]. Dafür weiss Spielmann, was bei den Fans abgeht: ‹Wenn Menschen positive Emotionen zeigen, lösen sie auch bei anderen Menschen Emotionen aus – das ist ein urmenschliches Verhalten›. Das gilt sogar für Männer.» (Blick am Abend 2. Feb. 2009)
Ich rekapituliere den Aufbau der vorliegenden verflochtenen Argumentationslinien und decke die implizierten logischen Schlussfolgerungen auf:

Prämisse P1 ist ein Konditional bestehend aus dem Antezedens A: Wenn Menschen positive Emotionen zeigen, und dem Sukzedens S1: lösen sie auch bei anderen Menschen Emotionen aus. (menschlich)
Prämisse P2 spezifiziert dieselbe materiale Implikation für Männer verkürzt formuliert: Das gilt sogar für Männer (nämlich, dass sogar bei ihnen Emotionen ausgelöst werden (S2) (männlich), wenn Menschen positive Emotionen zeigen (A))
Konklusion K1: Männer sind etwas anderes als Menschen
Konklusion K2: Männer weisen bezüglich (von Menschen gezeigten positiven Emotionen) ausgelöster Emotionen urmenschliches Verhalten auf (weil bei ihnen dasselbe passiert wie bei anderen Menschen (S2), wenn Menschen positive Emotionen zeigen (A)).
Konklusion K3: Manchmal sind Männer Menschen und manchmal sind Männer keine Menschen

Vereinfacht:

Prämisse 1: von Menschen gezeigte Emotionen führen bei Menschen zu Emotionen
Prämisse 2: von Menschen gezeigte Emotionen führen sogar bei Männern zu Emotionen
Konklusion 1: Männer sind etwas anderes als Menschen
Konklusion 2: Männer weisen bezüglich (von Menschen gezeigten positiven Emotionen) ausgelöster Emotionen urmenschliches Verhalten auf
Konklusion 3: Männer sind manchmal Menschen und manchmal unmenschlich

Und für die PuristInnen unter uns:
Ich gratuliere Frau Kuhni zu den hervorragenden Erkenntnissen und hoffe von Herzen, sie möge ihren Frust über unmenschliche Männer und männliche Emotionenwracks demnächst oder einfach möglichst bald überwinden, denn solche Schreibereien sind irgendwie auch schrecklich unmenschlich.

02 Februar 2009

Wie Glatteis die Ärztekammer rettet

Drei Pensionierte - ein Mann und zwei Frauen - treffen sich im Bus.

- Brrrr. Das ist auch wieder kalt!
- Ja, aber noch schlimmer ist das Glatteis am Boden. Man traut sich ja kaum 'raus.
- Naja, haben die Ärzte wenigstens genug Arbeit.
- Um die Wirtschaft steht's ja sonst nicht so besonders.
(gemeinsames Konsensschweigen)


Schön, jetzt habe auch ich endlich den Überblick über die Situation.

31 Januar 2009

Tageszitat: Unwohlformuliert zum 2.




«Und wir Journalistinnen und Journalisten sind ja eigentlich professionelle Dilettanten»


sagte Hannes Britschgi 2001 als damaliger Chefredaktor der Facts in einem Interview, das in einem Online-Selbstlernmodul zum Thema Journalismusforschung auftaucht.



30 Januar 2009

Antiphlogistisch

Es gibt da dieses >pharmawiki.ch. In einer (wohlverdienten!) Lernpause bin ich da mal kurz drauf herumgesurft und habe mir die Beschreibungen einiger meiner mir liebgewonnenen Medis zu Gemüte geführt.

Die Inhaltsstoffe der Medikamente haben oft sehr wohlklingende Namen, die sich besonders gut auf der Zunge anfühlen (z. B. >Salbutamolum und Propellentium zwei meiner frühen Lieblingswörter).

Nun bin ich doch auf einen Ausdruck gestossen, der mir weniger zart auf der Zunge zergeht, aber in meinem täglich zwei Mal ein Mal nehmen-Medi und in meinem zwischendurch-Medi drin ist: Es ist die Wirkung >antiphlogistisch!

Wohl liegt es daran, dass die phlog-Beiträge hier eher sporadisch-akut als chronisch-regelmässig geschehen. Darüber täuscht auch die euphorisierende Wirkung meiner täglichen Glucocorticoid-Portion nicht hinweg.

Ein Salbutamol ausm wikimedia.

24 Januar 2009

Prüfungsvorbereitung ist Hochleistungssport

Hier mein persönliches Rezept (hoffentlich) zum Erfolg

Wie im Hochleistungssport gilt auch hier: Ohne Doping geht natürlich nichts, schliesslich sollen körperliche und geistige Grenzen während einer längeren Zeit und kontinuierlich übertroffen werden. Hier ein paar Mittelchen, die diesen Prozess unterstützen helfen:

  • Tonoglutal in allmählich zu steigerndern Dosierung für die Leistungskraft des Prozessors
  • Echinaforce für den vernachlässigten Körper unterhalb des Gehirns
  • Actilife All In One Multivitamin gleich nachgeschoben
  • >Gelsemium sempervirens gegen die Prüfungsangst
  • >Omega-3-Fettsäuren zum Beispiel aus dem Fisch gegen Kurzzeitdemenz und andere neurologische Fehlfunktionen
  • >Radikalfänger aus dem Spinat für die Hirnfitness und gegen Hirngespinste
  • Avocado für Stimmungsaufhellung und gegen Rückenschmerzen vom ständigen Herumsitzen
  • Wasser, um das Gelernte im ganzen Körper zu verteilen
  • viel Schlaf, um es schliesslich geordnet abzulegen.

Natürlich soll nicht nur für den Körper, sondern auch für die Seele gesorgt sein, dies ist schliesslich eine ganzheitliche Methode des Erfolgstrebens:

  • Soziale Kontakte reduzieren: Für das seelische Gleichgewicht empfiehlt es sich, allzu inensive und/oder komplizierte zwischenmenschliche Interaktionen zu meiden (am einfachsten ist es, jeglichem sozialen Kontakt auszuweichen, so dass zwischen einfach und kompliziert erst gar nicht unterschieden werden muss, was nur unnötig Leistungskapazität für prüfungsrelevante Überlegungen abzwacken täte).
  • Tägliches Seifenoperritual: An die Stelle der zeit- und nervenaufreibenden sozialen Kontakte könnte (insbesondere während der Hochphase der Prüfungsvorbereitungszeit) eine seichte Seifenoper, die täglich am späteren Nachmittag ausgestrahlt wird, und die einem parasoziale Interaktion, simulierte Teilhabe am menschlien Umgang und gleichzeitig unkomplizierte Entspannung der Gehirnstränge ermöglicht, konsumiert werden. Dort empfiehlt es sich, auf eine möglichst schlechte Qualität der Sendung sowie auf ein kleines Involvement zu achten, so dass der Ausstieg aus dem täglichen Seifenoperritual ohne grössere Entzugserscheinungen möglich wird (ein Beispiel für eine geeignete Sendung wäre zum Beispiel >diese).
Bei akribischem Befolgen dieser Punkte, steht einer erfolgreichen Prüfungssession nichts mehr im Wege. Viel Spass!

22 Januar 2009

Tagestitat: unwohlformuliert




«Sicher ist kommerzielle Kunst stets in Gefahr, als Hure zu enden, aber ebenso sicher ist nichtkommerzielle Kunst in Gefahr, als alte Jungfer zu enden.»



Erwin Panofsky (1936/1973): Ikonographie und Ikonologie.


21 Januar 2009

Verschrumpelte Asthmabeere

Mein Chinese kann kaum Deutsch. Trotzdem gebe ich jeweils ausführlich Auskunft, wenn er mir Fragen stellt zu meinem Leben, meinem Stuhlgang und meinen Hobbies.

Und doch habe ich das Gefühl, er kennt mich besser, als es seine Sprachkenntnisse eigentlich zuliessen. Vielleicht weil er mit seinen Nadeln in meinem Körper herumstochert, und die ihm nachher erzählen, was sie da drin gesehen haben.


Jedenfalls stelle ich mir jedes Mal, wenn der Nadelflüsterer die silbernen Spitzen unter meine Haut schiebt und dran dreht, er ramme diese direkt in mein Allergie-Multipaket. Dann zerplatzt die pralle Asthmatraube und verwandelt sich mit jedem Stich und erstaunlich schnell in eine schrumplige, schwarze und dörre Asthmaweinbeere.

Einmal wird sie so klein und verdorrt sein, dass sie sich mit einem letzten Keuchen gäbig abhusten lässt.

So geht Traditionelle Chinesische Medizin.

Bild: Wikimedia.

13 Januar 2009

Tageszitat: wohlformuliert zum 2.



«Ohne Standardisierung, ohne Stereotypen, ohne Routineurteile, ohne eine ziemlich rücksichtslose Vernachlässigung der Feinheiten stürbe der Redakteur bald an Aufregung.»


(Walter Lippmann, Public Opinion. New York 1922, zit. nach. der deutschen Ausgabe: Die öffentliche Meinung. München 1964, S. 240.)